Im Stift zu Wüsten wird sinnvolle und unterhaltsame Gestaltung des Lebens der Bewohner und
Bewohnerinnen großgeschrieben. Damit wollen wir den Bedürfnissen und Ansprüchen unserer Bewohner
nachkommen. Hierbei geht es uns um den gemeinsamen Spaß und die Freude, die wir miteinander haben.
Innerhalb der Woche findet vom Sozialdienst ein Beschäftigungsprogramm statt, mit dem wir versuchen,
unterschiedlichsten Interessen gerecht zu werden.
dazu gehören:
Gedächtnistraining
Unter einem bestimmten Thema wird eine ganze Stunde gestaltet. Beispielsweise zum Thema Musik, zu
angespielten Musikstücken den Namen des Musikstückes und vielleicht noch den Interpreten herauszufinden.
Es geht um verdrehte Zeilen eines Liedes „Wenn alle Tränen fließen“, oder um die Vervollständigung
eines Liedtextes. Häufig endet es damit, dass wir die Lieder zusammen singen und jemand eine
Geschichte erzählt, woran ihn das Lied erinnert.
Denksport
Beim Denksport darf die rote Kiste nicht fehlen. Am Anfang werden bis zu sieben Gegenstände gezeigt,
die bis zum Ende verdeckt in einer Kiste liegen. Da kann alles dabei sein: Ein Hammer, ein Würfel,
eine Büroklammer, wild durcheinander. Wer kann da noch nach einer Stunde sagen, was sich in der Kiste
befand? Beim Denksport spielen wir Stadt- Land- Fluss oder es gibt mögliche oder unmögliche Fragen
wie, „Was ist alles klebrig´“, „Was kann man alles braten oder was braucht man alles zum Tapezieren“.
Tanzen im Sitzen
Zwei unserer Mitarbeiterinnen sind ausgebildet fürs Tanzen im Sitzen. Zu verschiedenen Musikstücken
werden Tänze durchgeführt, bei denen Rhythmusgefühl, Koordination und natürlich Spaß an der Musik
und Bewegung gefordert sind. Mit verschiedenen Handgeräten werden dann im Sitzen nach Ansage
bestimmte Bewegungsabfolgen durchgeführt und wiederholt.
Gartenarbeit
Gartenarbeit als Therapie! Gemeinsam mit den Bewohnern geht eine Mitarbeiterin des Sozialdienstes
in den nahegelegenen Blumenladen und sucht mit ihnen einige Blumen für die Bepflanzung neuer
Blumentöpfe aus. Wieder im Stift angekommen machen sie sich an die Arbeit. Die Bewohner greifen mit
ihren Händen in die Erde, betrachten die gerade erst gekauften Blumen und machen sich daran sie
einzupflanzen.
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